Haben Sie sich schon mal überlegt, wie viele Schritte Sie täglich mit Ihren Füßen gehen, um an Ihr nächstes Ziel zu kommen? Studien zufolge sollten wir für unsere Gesunderhaltung täglich 10.000 Schritte erreichen. Doch in Deutschland schaffen das nur sehr wenige Menschen, egal ob Erwachsene, Jugendliche oder Kinder.

Eine Verwaltungsmitarbeiterin erreicht durchschnittlich 1.200 Schritte,…

ein Manager 3.000 Schritte, eine Verkäuferin 5.000 Schritte pro Tag. Nur ein Postbote schafft 15.000 Schritte pro Tag. Dabei hilft doch tägliches Gehen Krankheiten zu heilen oder zu lindern, so z.B. Rückenschmerzen, Altersdiabetes, Bluthochdruck, Herzinfarkt und nachweislich auch Depressionen. Sie könnten durch Gehen abnehmen und Ihr Wohlbefinden und Ihre Leistungsfähigkeit verbessern. Das wissen Sie alles?! Ja, klar!

Was hält Sie ab Ihre Füße zu benutzen? 

Ihre lieb gewonnenen Gewohnheiten halten Sie ab, es nicht oder nur ab und zu, zu tun. Und auch bei der körperliche Bewegung gilt: Der Weg ist das Ziel.  Und wie können Sie Ihre festgefahrenen Gewohnheiten verändern.

Denken  Sie jetzt mal an Ihre Füße – wie viele Schritte sind Sie heute schon mit Ihnen gelaufen? Welchen Weg sehen Sie vor Ihren Augen? Haben Sie sich gemerkt, wo sie heute schon alles hin gelaufen sind? Oder sind Sie wie automatisch gelaufen? Vom Bett ins Bad, zum Kaffeetisch, in den Flur, zum Auto, zur Arbeit, zur Kollegin, vom Arbeitsplatz zum …. usw. Immer wenn wir Dinge tun, die wir kennen, laufen wir wie automatisch. Doch wir lernen in diesen Situationen auch nichts wirklich Neues dazu. Es ist so was, als gingen wir eingetretene Fade.

Doch was tun Sie, wenn Sie etwas Neues ausprobieren wollen oder müssen? Oder Sie wollen einem anderen etwas erklären, wie er etwas anders oder für ihn neu tun sollte. Wie gehen Sie vor? Erzählen Sie es ihm mündlich, schreiben Sie alles auf oder welche Form wählen Sie?

Häng ein „Bild“ ins Gedächtnis

Als Trainerin bin ich immer wieder erstaunt, wie wenig Fachwissen bei meinen Kunden ankommt, wenn ich nur etwas mündlich erkläre. Am besten verstehen und lernen sie, wenn ich Ihnen „Bilder“ liefere oder Ihnen die Gelegenheit gebe, die Dinge selber zu erklären und zu tun. So lehre ich zum Beispiel oft ein Beratungsmodell aus der Psychologie. Diese Modell visualisiere ich als eine Treppe – und schwups wissen die Teilnehmer es auch noch nach Jahren. Es ist einfach und alle kennen es. Eine Treppe mit Stufen.

Alles, was wir uns als Bild vorstellen können, können wir uns viel leichter merken!

Ihre Füße helfen Ihnen bei Ihren Zielen  berufliche ziele setzen   

Beginnen Sie neue  Ziele und Aufgaben zu visualisieren. Sicher kennen Sie kleine Notizzettel – diese Notizzettel gibt es auch in der Form von Füßchen zu kaufen. Mit diesen Füßchen können Sie sich kleine Zauber-Schritte bis zu Ihrem Ziel legen.  Schreiben Sie jede noch so klitzekleine Aufgabe, die es zu tun gibt auf je ein Füßchen. Danach sortieren Sie die Füßchen auf dem Fußboden und bringen sie in eine sinnvolle Reihenfolge.

Welcher Schritt sollte nach welchem erfolgen?

Oben sollte das jeweilige Ziel stehen, unten der Ausgangspunkt. Und dazwischen kommen die Teilschritte. Sie sehen sofort wo ein Zwischenschritt fehlt oder vielleicht etwas Ähnliches mehrmals erwähnt wird. Also geht es zurück bis zu diesem Punkt und ein noch kleinerer und noch konkreterer Schritt muss eingefügt werden.

Bauen Sie deutlich sichtbare „Treppenabsätze“ ein, Stufen auf denen etwas geschafft wurde. Achtung: Es sollten so kleine Schritte werden, dass Sie sofort loslaufen können. Die „Teil-Schritt-Erfolge“ sollten gebührend gewürdigt, gefeiert oder belohnt werden. Der Weg ist das Ziel und das entscheidet, nicht nur das Endergebnis!  Legen Sie einen roten Wollfaden unter die Füßchen, er kann Ihnen die Richtung zeigen, und die Ausrichtung deutlicher bestimmen. Denken Sie dabei auch an Abzweigungen. Das heißt, überlegen Sie sich genau, wenn dies oder das getan oder eben nicht getan wird, können Sie symbolisieren, welche Konsequenzen das für Ihre Zielerreichung haben kann oder wo es hingeht, wenn dies oder das passiert.

So wird aus einem „gefühlten Marathon“ zum Ziel ein „gangbarer Weg“ und Sie können ihn Schritt für Schritt verfolgen. Wenn Sie mit Kunden arbeiten, werden sie diesen visualisierten Weg besser nachvollziehen und sie wissen immer wo sie stehen.  Probieren Sie es mit einem kleinen Ziel aus!

Ein Team aus meiner Beratungspraxis  war „vom Füßchen legen“ so begeistert und bastelt seitdem seine eigenen Füße. Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt: Babyschrittchen – Frauen-Männerschritte – Senioren- Füßchen, Nutzen Sie auch Farben rot, blau, grün – alle haben ihr eigene Größe, doch jeder Schritt ist wichtig bei der Zielerreichung!

Lassen Sie doch auch Ihre Kunden ihren Weg selbst entwickeln.

Sie werden sehen, das macht allen Spaß und bringt die nötige Power für neue Wege.

Ich freue mich auf Ihre Erfahrungsberichte!

Eine glückliche Woche wünscht Ihnen Ihre

Christiane Jacobs

P.S. Wenn Sie weiter von mir unterstützt sein wollen, melden Sie sich einfach zur Serie „Traumleben“ an!

Ich freu mich auf Sie! Berufliche Ziele setzen.